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Spielerischer Zugang zur Natur

Mit Naturpädagogik einen spielerischen Zugang zur Natur schaffen – mit diesem Thema beschäftigten sich 18 angehende Erzieherinnen und Erzieher bei einem Fortbildungstag Natur- und Umweltbildung rund um das Naturfreundehaus. Spielerisch Wissen zu vermitteln und den Forschungsgedanken an die Kindergartenkinder weiterzugeben spielten dabei eine große Rolle.

Die Fortbildung in Sachen Natur und Umwelt spielt bei der Ausbildung der angehenden Erzieherinnen und Erzieher eine große Rolle. Für ihre Schülerinnen und Schüler der Justus-von-Liebig-Schule, alle im Anerkennungsjahr, hatte Lehrerin Dorothee König einen entsprechenden Fortbildungstag organisiert und dafür Anke Haupt ("Hauptsache draußen") und Biosphären-Rangerin Susanne Vorndran ins Boot geholt. Ziel war es dabei, den jungen Menschen Ideen und Anregungen mitzugeben, die dann im Kindergartenalltag ungesetzt werden können.

Die Gruppe machte sich auf den Weg, Wald und Natur mit allen Sinnen zu erleben und sich auf die Natur einzulassen. Da hieß es lauschen, sehen, fühlen und im wahrsten Sinne des Wortes begreifen. Und immer wieder wurde spielerisch Wissen vermittelt. Die künftigen Erzieherinnen und Erzieher sollten dabei in die Rolle von Kindergartenkindern schlüpfen, um die Natur, aber auch die pädagogischen Angebote mit den Augen der Kinder zu sehen, erläuterte Anke Haupt. Wichtig waren an diesem Tag auch Informationen darüber, welche Angebote für welches Alter und welche Gruppe geeignet sind, auch Regeln waren ein Thema.

"Wir hatten selten eine so tolle Fortbildung", sagte eine der Teilnehmerinnen begeistert und andere stimmten ihr zu. Diese Art der Arbeit solle populärer werden, so der Wunsch, denn wichtig sei, den Bezug zur Natur herzustellen und das Umweltbewusstsein zu stärken.

Man habe nicht nur theoretisch viel gelernt, sondern auch Anregungen für die praktische Arbeit mit den Kindern erhalten und sei nun auf Fragen vorbereitet, freuten sich einige der angehenden Erzieherinnen.

Sie werde einige Ideen mitnehmen und diese auch genau so in ihrer Einrichtung umsetzen, so der Plan einer der angehenden Erzieherinnen. Und eine andere Teilnehmerin erklärte, sie werde sich für eine Waldwoche statt nur eines Waldtages im Kindergarten einsetzen. Und dafür sieht sie nach dieser Fortbildung sich gut gerüstet.

Er träume von einem Waldkindergarten in Häusern, sagte Bürgermeister Thomas Kaiser, der die Gruppe in ihrer Mittagspause besuchte. Und wenn es irgendwann so weit sein sollte, sei vielleicht auch einer der Teilnehmer an der Fortbildung mit von der Partie.

Quelle: Badische Zeitung vom 3. Mai 2022


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